(...)Nachdem wir im letzten Kapitel bereits erfahren haben was Meditation ist, welchen Nutzen und Hintergrund diese spirituelle Praxis hat, werde ich dir nun eine sehr effektive, aber zugleich anfängerfreundliche Methode der Meditation vorstellen, die ich anhand meiner eigenen Erfahrung speziell für Twin Flames, Dualseelen, oder wie wir das Phänomen bezeichne wollen, entwickelt habe, aber auch alle anderen die sich für das Thema Meditation interessieren, dürften daran gefallen finden, und obwohl sie für absolute Anfänger und Neueinsteiger geeignet ist, beinhaltet sie auch anspruchsvollere, fortgeschrittene und mystische Aspekte, welche das Bewusstsein in tiefere Ebenen des Geistes führen, und eine intensive innere Schau und Erfahrung ermöglichen.
Dies ist nicht nur eine einfache Anleitung, ich werde dir auch erklären, wie und warum Meditation funktioniert, welche positiven Effekte es auf deinen Geist, dein Leben und den Prozess der Zwillingsflammen hat, denn Meditation kann ein mächtiges Werkzeug sein auf dieser Reise, ein seit Jahrtausenden anerkannter und etablierter Weg, wenn es darum geht die innere Union und Einheit zu erlangen.
Aber eine Warnung an dieser Stelle vorweg, richtig und regelmäßig durchgeführte Meditation kann die Wahrnehmung und das Bewusstsein dauerhaft und grundlegend verändern, entgegen der allgemeinen Vorstellung handelt es sich nicht nur um eine spirituelle Übung zur Entspannung, Konzentration, oder reine Wellness Praxis.
Meditation ist nicht nur eine praktische Übung der Spiritualität, sie verbindet dich mit dem Spirit, dem Geist, dem reinen Bewusstsein, mit dem was du wirklich bist, unter den Schichten der Gedanken, und Schleiern der Illusion, mit der Seele, und das ist es, worum es bei dieser Erfahrung schließlich geht, zu erkennen, sich zu erinnern, wer oder was man wirklich ist, denn wenn die Gedanken schweigen, das ständige Rauschen im Hintergrund des Geistes verstummt, dann kann man wieder die Stimme der Seele hören.
Es gibt auch einen sehr praktischen Sinn der Meditation, Regelmäßigkeit und Wiederholung führt dazu, dass sich das Gehirn zusehends an den Zustand von Bewusstsein und Präsenz gewöhnt, die Fähigkeit auch in schwierigen Situation, nicht nur in besonderen Momenten, den eigenen Geist zu beherrschen verbessert sich enorm, so verankert sich Bewusstsein, und somit die Seele im Alltag, und das ist es, was wir sind, und wo wir hinwollen auf dieser Reise, bei der es immer nur um die Seele geht (…)
(...)Und wenn du immer noch denkst, das Alles sei langweilig oder etwas für Tempelmönche, dann lass dir gesagt sein, Mediation kann eine intensive, visuelle und Transzendenz Erfahrung sein, die einem LSD oder Psylocibin Trip gleichen kann, ohne Konsum von Substanzen, die Wissenschaft hat festgestellt, dass bei tiefer Meditation, im Zusammenspiel mit der Zirbeldrüse, DMT ausgeschüttet werden kann, Studien deuten darauf hin, dass bei tiefer Versenkung die Zirbeldrüse aktiviert wird und körpereigenes DMT freisetzt, jenes Molekül, das auch als "Molekül des Geistes" bezeichnet wird. Wir kommen im zweiten Teil des Kapitels noch mal darüber sprechen, wo es um die fortgeschrittene Technik der Dunkelraum-Meditation geht (…)
(...)Kommen wir nun zur eigentlichen Anleitung, ein wichtiger Aspekt meiner Meditation ist, dass sie keinen strikten Vorgaben folgt, oder eine klassische Anleitung ist, wie du sie in Büchern oder anderen Videos finden wirst, ich habe sie mehr oder weniger selbst entwickelt, mit minimalen Vorwissen, ich habe erst später, als ich daran gefallen gefunden hatte, mich ein wenig schlau gemacht, meine eigene Erfahrung von Meditation mit den gängigen Methoden verglichen, und meine eigene Technik mit sinnvollen Elementen ergänzt. Ich habe also selbst viel experimentiert und erkundet, und dazu bist auch du aufgerufen, es ist so gesehen eine Art Freestyle Mediation, die alle wichtigen Elemente enthält, aber auch viele optionale "Techniken", die je nach Bedarf und Fortschritt werden können, die aber auch teilweise aufeinander aufbauen, je nach Tiefe des meditativen Zustands.
Wenn du noch nie meditiert hast, oder es dir schwer fällt, dann probiere einfach mal meine Methode aus, denn ich war bis vor wenigen Monaten auch noch absoluter Anfänger, was diese Meditation auch besonders einsteigerfreundlich macht, wenn ich es als ehemals umtriebiger und unruhiger Geist es geschafft habe, dann kannst du das auch! (…)
(...)Das ist aber auch eine Gelegenheit zu erkennen, wie der Geist beschaffen ist, und wie das Unterbewusstseins wirkt, Gedanken entlarven sich als willkürlich, unbedeutend, unbewusst, zum großen Teil gar nicht gewollt gedacht, sogar in dem Fall des Entschlusses zu Meditieren, als unerwünscht, reinen Automatismen entspringend. Nicht nur bei der Meditation, die mentale Technik, die eigenen Gedanken zu beobachten, ist der Schlüssel zu geistige Freiheit und mentaler Beherrschung, die schon von den Weisen der Antike und darüber hinaus angewandt wurde, denn was beobachtet wird, und nicht wahr ist, das löst sich auf, die Beobachtung des eigenen Geistes, die bewusste geistige Präsenz im Hier und Jetzt, ist auch zentraler Aspekt des Konzepts der Achtsamkeit, und du findest das Prinzip sogar allerorts als Symbol, sogar auf Geldscheinen, denn die Erkenntnis dahinter ist ein wohl gehütetes Geheimnis, wie wir im vorherigen Kapitel erfahren haben (…)
(...)Betrachten wir also die Dunkelheit vor unseren geschlossenen Augen, und wir werden ganz schnell feststellen, dass die Dunkelheit gar nicht so dunkel ist, ganz im Gegenteil, auf der geistigen Leinwand tut sich eine ganze Menge... Farbmuster und Strukturen in ständiger Bewegung und Veränderung, willkürlich und chaotisch, wirbeln und tanzen sie im Dunklen umher, beobachte das Spiel der Farben, Formen und undefinierbaren Objekte, nicht denken oder bewerten, einfach nur zuschauen, und das innere Schauspiel betrachten, immer weiter beobachten, du wirst nach einer Weile bemerken, wie die unbeständigen Muster konkrete Formen annehmen, oder für Millisekunden Bilder, unwirkliche Landschaften und Objekte, aufblitzen, die flüchtig und schnell vergänglich sind, sie verschmelzen, zerlaufen, lösen sich auf, ordnen sich neu, betrachte den surrealen Film auf der geistigen Leinwand, lass dich von dem faszinierenden Schauspiel tiefer in deinen Geist ziehen.
Wenn du das für eine Weile machst, einige, wenige Minuten mindestens, dann wirst du bemerken, dass die Objekte, Bilder und Szenen die sich formen, beständiger, konkreter und fester werden, besonders wenn man, die Aufmerksamkeit des Bewusstseins darauf richtet.
Du hast nun eine tiefere Ebene der Meditation erreicht, von wo aus auch andere fortgeschrittene Techniken möglich sind, verweile auch hier kurz in diesem Zustand der Beobachtung, und ganz wichtig, achte darauf, dass deine Gedankenaktivität nicht einsetzt, es werden anfangs immer mal wieder willkürliche Gedanken aus dem Unterbewusstsein aufsteigen, das ist nicht schlimm, nur sollte man sich davon nicht vereinnahmen lassen, oder in Unbewusstheit verfallen, dies kann dich schnell wieder aus dieser Tiefe ziehen. Aber es ist auch eine gute Lektion, die den Unterschied zwischen bewussten, gewollten Denken, und dem unbewussten, automatischen und unerwünschten Denken deutlich macht, ein Kontrast der besonders in der Mediation deutlich wird, der dabei aufzeigt, wie sich das, was wir wirklich sind, Geist, Seele, Bewusstsein, von dem abgrenzt, was wir nicht wirklich sind, Körper, Verstand, Gedanken und Ego, falsche Identifikation löst sich so auf.
Denke nun an etwas, einen Gegenstand, ein Tier, eine Landschaft, woran du willst, zu Beginn vielleicht besser etwas Einfaches, und du wirst sehen, wie das Bild vor deinem geistigen Auge Gestalt annimmt, versuche es zu halten, so lang du kannst, dann denk an etwas Anderes, und beobachte, wie sich das Bild in das Neu gedachte wandelt. Ein einzelner Gedanke, ein kleiner Gedankenimpuls reicht aus, um sich visuell auf der geistigen Leinwand zu manifestieren, da bekommt der berühmte Satz, den wir gleich auf der ersten Seite der Bibel finden, am Anfang war das Wort, eine ganz Neue und erstaunliche Bedeutung, denn ein Gedanke, ist nichts anderes, als ein gedachtes Wort.
Nun kannst du mit deiner Vorstellungskraft spielen, deinen Geist eintauchen lassen in die faszinierende, surreale innere Welt, betrachte wie dein Geist wirkt und erschafft, wie Absicht und
Aufmerksamkeit Form und Bedeutung erzeugen, du kannst sogar deinen Fokus auf einzelne Muster und Farbpartikel richten, und erkennen, wie sie erst durch deine Beobachtung Gestalt annehmen und einen Sinn ergeben, während die anderen Muster weiter chaotisch und Form und bedeutungslos, unbeobachtet umhertreiben, das ist tiefe spirituelle Erkenntnis und quantenphysikalisches Prinzip in Aktion.(…)
(...)Gleich werden wir noch über die fortgeschrittene, mystische Merkaba Meditation sprechen, die für Twin Flames oder auch innere Alchemie allgemein hochinteressant sein dürfte, da es dabei auch um die Harmonisierung von polaren Energien, männlich und weiblich, aktiv und passiv, Sonne und Mond, sowie um die Verschmelzung von Geist und Körper, Licht und Schatten, bis hin zur Erfahrung einer höheren Einheit des Bewusstseins.
Wir jeden jetzt noch ein wenig mehr Bewegung und Geschwindigkeit in die Meditation bringen stell dir vor wie sich die Farbmuster und imaginierte Objekte drehen, versetze sie mit einem Gedanken in Drehung, lass sie umherfliegen und wirbeln, stell dir vor, wie sich in dem Farbenspiel ein Strudel bildet, Spiralen die rotieren, ein Sog, der Farben und Formen anzieht, wenn du willst, auch dich.
Tauche mit deinem Bewusstsein ein, und lass dich hineinziehen, du kannst dir vorstellen, es wären Portale, die dich immer tiefer in deine innere Welt befördern, stell dir wilde Kamerafahrten durch die atemberaubenden und fantastischen Landschaften deines Geistes vor, lass dich von deiner Fantasie leiten und treiben. imaginiere Türen, Tore,Tunnel und Röhren, durch die du fällst aufsteigst, oder katapultiert wirst, und schau, wo sie dich hinbringen. Surreale Welten aus dem Unterbewusstsein vermischen sich mit bewussten Visualisierungen, und kreieren einen spektakulären, psychedelischen Trip ins Innere, eine Symphonie des Bewusstseins, in der Farben, Formen und Empfindungen zu einer einzigen, vibrierenden Melodie verschmelzen, die dich tiefer und tiefer in die Geheimnisse deines eigenen Seins hineinträgt (…)
(...)Die Dunkelraummeditation ist eine der ältesten und zugleich geheimnisvollsten Praktiken der spirituellen Schulung. In völliger Dunkelheit, abgeschirmt von allen äußeren Reizen, zieht sich der Mensch vollständig in sein Inneres zurück. Diese Methode wurde seit Jahrtausenden in unterschiedlichen Traditionen genutzt, von tibetischen Mönchen über taoistische Alchemisten bis hin zu Mystikern der westlichen Schulen. Der Aufenthalt in vollkommener Dunkelheit führt den Geist unweigerlich in die Tiefe, wo die Grenzen zwischen Bewusstsein und Unbewusstem zu verschwimmen beginnen.
Wissenschaftlich betrachtet geschieht in der Dunkelheit eine bemerkenswerte Umstellung im Gehirn: Die Zirbeldrüse, das kleine, lichtempfindliche Organ im Zentrum des Schädels, reagiert auf den Lichtentzug mit einer erhöhten Ausschüttung von Melatonin und später, nach längerer Zeit, von endogenem DMT. Diese Substanzen sind nicht nur für den Schlaf-Wach-Rhythmus verantwortlich, sondern können auch visionäre Zustände, intensive Träume und außerkörperliche Wahrnehmungen hervorrufen. Der Körper beginnt, sein eigenes "Licht" zu erzeugen, nicht äußerlich, sondern als inneres, geistiges Leuchten (...)
(...)In der Dunkelheit erfährt man den schweren Körper nur als Anhängsel, als Gefäß, der Geist, die Seele, das Bewusstsein, leicht und frei, dehnt sich weit über die physischen Grenzen des Körpers hinaus, der Geist ist größer und mehr als der Körper. Man kann versuchen, mit dem (reinen)Bewusstsein weiter in die Dunkelheit einzutauchen, sich fallen zu lassen, Punkte oder Stellen außerhalb des Körpers zu erreichen, sich dort hinfühlen, ohne zu denken und zu sehen, das Bewusstsein mit den Farben und formen vermischen oder verschmelzen…Ich finde benutze mittlerweile lieber das Wort "Sein", ohne das "bewusst" von "Bewusstsein", weil es eine Form der aktiven, physischen Wahrnehmung ausdrückt, im Vergleich zum "Kern", dem Funken, dem reinen Sein, was einfach nur ist, ohne Eigenschaften, aber voller Potenzial, ewig und endlos...(…)